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Am 8. Juli 2017 wurden im Rahmen der Donnerstagsübung unter anderem auch das Arbeiten im Vollschutzanzug beübt.

Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit austretendem Methyltrichlorsilan (siehe auch https://wiki.einsatzleiterwiki.de/doku.php?id=cbrn:ericards:klasse_3:12500570), einem leicht entzündbaren flüssigen Stoff mit ätzender Wirkung. Insofern geht wie immer der Eigenschutz vor, weshalb der Einsatz von Vollschutzanzügen (Schutzstufe 3) notwendig wurde. Ausgerückt wurde mit RLF-A, Öl-Einsatz und KDO.

Die größte Gefahr für die Umwelt stelle anfangs ein Kanalgitter dar, welches das Oberflächenwasser direkt in den Bach ableitet. Dies galt es in der Erstphase sofort abzudichten. Mit dem Hydrovac wurde anschließend der gefährliche Stoff in ein 200l-Fass aufgesaugt. Während der Arbeiten kam es plötzlich zu einem spontanten Brandausbruch im Motorraum. Methyltrichlorsilan reagiert heftig mit Wasser, weshalb ein Pulverlöscher eingesetzt wurde.

Als besonderen Gast und Übungsbeobachter hatten wir diesmal unseren Bezirksfeuerwehrkommandanten OBR Franz Seitz. Die Einsatzübung war aufgrund des Ereignisreichtums sehr nahe an der Realität und bot somit einen großen Lerneffekt. Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme!

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